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den Abschluss einer Reise-Versicherung
In Spanien besteht Helmpflicht!
Seit über einem Jahrtausend ziehen Pilger, Künstler und Weltenbummler aus der ganzen Welt auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela.
Unsere Radtour beginnt an dem berühmten Sammelpunkt der Gläubigen in der Bischofsstadt Le Puy. Mit unseren Rädern und der Unterstützung durch unseren Reisebus werden wir die Pyrenäen überqueren. Auf kleinen Landstraßen, verträumten Waldwegen oder beeindruckenden Panoramastraßen gelangen wir in so bedeutende Pilgerorte wie Puente la Reina, Burgos, die Königsstadt Leon, Astorga und Cebreiro und schließlich nach Santiago de Compostela. Außergewöhnliche Zeugnisse von Kunst und Kultur in Gestalt von reich geschmückten Kathedralen, Kirchen und Palästen werden unsere Wegbegleiter sein. Unsere durch die neue Routenführung noch attraktiver gewordene Radreise lässt uns phantastische Landschaften erradeln. Ob im Kantabrischen Gebirge, den lieblichen Tälern Asturiens, der Sierra de la Demanda oder in den Picos de Europa – jede Etappe wird zu einem unvergesslichen Radreiseerlebnis. Der grüne Norden Spaniens bietet wegen seines milden Klimas das ganze Jahr über ideale Reisebedingungen für Radfahrer. Wegen mehrerer Talabfahrten benötigen sie auf jeden Fall zwei Felgenbremsen und einen Radhelm.
Ausgesuchte Hotels geben uns das Gefühl, als Fahrradpilger willkommen zu sein. Landestypische Speisen, reich gedeckte Tische und hervorragende Weine werden zu unserem Reisevergnügen beitragen.
Am späten Nachmittag unternehmen wir einen Stadtrundgang in Le Puy, einem wichtigen Sammelpunkt der Jakobuspilger, von wo aus Bischof Godescalc im Jahre 950 als einer der Ersten mit etwa 100 Weggefährten die Pilgerreise nach Santiago auf sich nahm. Wir bewundern die einmalige Lage der Stadt und ihre Kulturschätze. Übernachtung in Le Puy.
Wir fahren mit dem Bus durch die gigantische, hügelige Vulkanlandschaft der südlichen Auvergne und steigen südlich von Toulouse auf unsere Räder. Wir radeln durch Dörfer und Flussniederungen. Anschließend fahren wir weiter mit dem Bus bis an den Fuß der Pyrenäen. Übernachtung in Oloron-Sainte-Marie.
Heute stehen die Pyrenäen auf unserem Programm. Unser Reisebus bringt uns hinauf zum 1057 m hohen Ibeneta-Pass und zum Bergkloster Roncesvalles, wo die Mehrzahl der Pilger traditionell die Pyrenäen überquert. Nachdem wir das herrliche Gebirgspanorama genossen haben geht es mit den Rädern die Südseite der Pyrenäen hinab. Das Ziel unserer heutigen Tagesetappe ist das Pilgerstädtchen Puente la Reina mit seiner ehrwürdigen Brücke über den Arga, die der Stadt ihren Namen gab. Die Brücke wurde im 11. Jh. errichtet, um den Santiago-Pilgern das Überqueren des Flusses bei jeder Jahreszeit zu ermöglichen. Hier vereinen sich die Wallfahrerströme der Hauptpilgerrouten vom Somport-Pass und Ibeneta-Pass und alle überqueren die „Brücke der Königin“, ein Inbild romanischer Ingenieurskunst. Die heutige Nacht verbringen wir in einem gemütlichen Hotel im historischen Pilgerort Puente la Reina.
Da der Pilgerweg von Puente la Reina nach Burgos im Wesentlichen direkt entlang stark befahrener Nationalstraßen führt, nutzen wir die Gelegenheit zu einer Radtour in der Sierra de la Demanda. Nach einer etwa 115 km langen Fahrt mit unserem Bus erreichen wir das Flusstal des Rio Najerilla. Hier laden wir die Räder aus und genießen eine außergewöhnlich schöne Tour durch die wild-romantische Berglandschaft des nationalen Naturreservates. Am späten Nachmittag bringt uns der Bus in die alte Königsstadt Burgos. In 900 Meter Höhe auf der nordkastillischen Hochebene gelegen, macht Burgos mit den stolz gen Himmel ragenden schlanken Türmen seiner Kathedrale auf sich aufmerksam. Sie ist nach den Kathedralen von Sevilla und Toledo die drittgrößte Spaniens. Die Fülle plastischer Kunstwerke im Inneren lässt sie zu einem eindrucksvollen Skulpturenmuseum der europäischen Gotik werden. Übernachtung in einem Stadthotel in Burgos.
Am Vormittag haben wir Gelegenheit Burgos und die Kathedrale mit ihrer Fülle an Kunstwerken zu bewundern. Am Mittag geht es mit dem Bus Richtung León. Während dieser Tour erleben wir die herbe Schönheit der kastilischen Hochebene. Wir besichtigen die einsam auf einer Bergterrasse stehende Kirche San Miguel de Escalada, im mozarabischen Stil erbaut. Dann geht es per Bus weiter nach León, der einstigen Hauptstadt des Königreichs León, welche in der Nord-Meseta (Hochebene) an den Ufern des Bernesga liegt. Vor dem Abendessen haben Sie noch Zeit im Hotel zu entspannen oder Sie nutzen die zentrale Lage des Hotels zu einem kleinen Bummel. Übernachtung in einem modernen, zentralen Hotel in León.
Heute genießen wir einen radfreien Tag in León. Am Vormittag erwartet uns ein Stadtrundgang, bei dem wir unter anderem die Mitte des 13. Jh. bis Ende des 14. Jh. erbaute Kathedrale besichtigen, die wegen ihrer Buntglasfenster einzigartig in ganz Spanien ist. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Unser Bus bringt uns heute nach Astorga. Hier liefen die Straßen der Asturer und später der Römer zusammen. Es vereinen sich zwei große Jakobusweg-Achsen, der Hauptweg durch Spaniens Norden und der von Süden her kommende Weg „Via de la Plata.“ In Astorga startet unsere heutige Radetappe entlang des Jakobswegs durch eine herrliche Naturlandschaft. Kurz vor dem Eisernen Kreuz, dem mit 1504 Metern höchsten Punkt des Spanischen Jakobsweges, besteht die Möglichkeit die Räder einzuladen und ein Stück des Jakobsweges zu Fuß zurückzulegen oder je nach Lust und Laune mit dem Fahrrad weiter bergauf zu fahren. Das Eiserne Kreuz ragt an der Spitze eines Stabes aus einem riesigen Steinhaufen. Der Pilgerbrauch besagt, dass ein jeder, der einen Stein heraufträgt und ihn hier ablegt - symbolisch – einem Teil seiner Sorgen und Nöte entledigt wird. Ab dem Eisernen Kreuz erleben wir eine grandiose Talfahrt nach Molinaseca. Übernachtung in Ponferrada.
Zu Beginn unserer heutigen Radetappe nutzen wir den Bus, um die Pilgerstation Cebreiro in über 1000 m Höhe zu erreichen. In einer kleinen romanischen Bergkirche aus dem 9. Jh. verehren die Pilger die wundersame Verwandlung von Brot und Wein zu Fleisch und Blut. Danach geht es mit den Rädern weiter durch eine Landschaft, die mit Idylle, aber auch mit landschaftlichen Superlativen auftrumpft. Ab Portomarin legen wir den Weg nach Santiago mit dem Bus zurück. Abends haben wir die Gelegenheit einen ersten Eindruck von der Größe und der Gewaltigkeit der Kathedrale von Santiago zu gewinnen. Endlich sind wir, dem Pilgermotto „Der Weg ist das Ziel“ folgend, in Santiago de Compostela angekommen - einem der größten Wallfahrtsorte der christlichen Welt. Wir übernachten in Santiago.
Den heutigen Tag benötigen wir, um unser Reiseziel ausgiebig kennen zu lernen. Santiago de Compostela ist nicht nur bedeutendes Pilgerzentrum, sondern auch Zeugnis einer bewegten Vergangenheit, in der Religion, Geschichte, Kunst und Kultur miteinander verschmolzen sind. Am Vormittag kommen wir in den Genuss einer hervorragenden Stadtführung, bei welcher wir auch Tipps für den Nachmittag erhalten, der zur freien Verfügung steht.
Nachdem wir unser Ziel Santiago erreicht haben, geht es in großen Schritten wieder zurück in Richtung Heimat. Wir erreichen unser Hotel in Castro Urdiales, das fast direkt am Meer liegt. Es überzeugt durch Gastfreundschaft und Charme.
Von Castro-Urdiales fahren wir heute eine lange Strecke mit dem Bus nach Frankreich bis in die Provence in den Raum Nîmes/ Orange.
Durch das Rhônetal und vorbei am Genfer See gelangen wir wieder an den Bodensee.
Gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich. Nicht genannte Eintrittsgebühren sind nicht im Preis enthalten. Änderungen des Programmablaufs sowie Irrtümer vorbehalten.
Wichtig: In Spanien besteht Helmpflicht!
Für alle unsere Reisen gilt eine Mindestteilnehmerzahl von 18 Personen (wenn nicht zur Reisebeschreibung anders angegeben). Zugang der Absage durch den Veranstalter spätestens 3 Wochen vor Reisebeginn.
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oder per Telefon:
+49 (0) 77 32 / 80 05-0
und zum Ortstarif:
0 18 01 / 08 00 50
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Stufe 2 bis 3
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auf der Route Radolfzell - Zürich - Bern

Martine Keller

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